Samstag, 8. April 2017

Umzugsgedöns #5

Es hat sich viel getan, seit dem letzten Umzugsupate...

Inzwischen sind wir nicht nur in Deutschland, sondern sogar in Leipzig angekommen! Und es ist alles noch viel, viel besser, als wir es erwartet hätten. Wir hatten einen worst case ("Wir hassen die Wohnung und fühlen uns da total unwohl und die Stadt ist eigentlich auch nur zu Pfingsten schön... ") und einen best case ("Tolle Wohnung, tolle Leute, schöne Stadt, happy happy happy!") und eine Erwartung irgendwo in der Mitte. Dementsprechend wurden unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen! Und sogar den best case, den ich mir so ausgemalt hatte, hat die Realität wirklich noch getoppt! Und dabei sind wir noch gar nicht fertig...
 
Kater

Der Kater hat sich super eingelebt. Der ist aktuell noch bei meinen Eltern und kommt dann zu Ostern mit rüber. Er traut sich dort inzwischen sogar in den Garten und kuschelt mit der gesamten Familie, als habe er sich niemals panisch verkrochen.
 
Seefracht 

Wir haben endlich einen Termin für die Lieferung. Am 13.4. kommt der Laster und bringt all unseren Kram. Die Lagerkosten werden von der Hausverwaltung übernommen. An uns gibt es nochmal eine Rechnung wegen X-ray im Zoll. Aber gut, was will man machen, ne?


Der erste Trip

Das Haselchen, der kleine Rabe und ich waren in der letzten Märzwoche für 4 Nächte in einer Ferienwohnung gerade gegenüber unserer Wohnung. Eigentlich hätten wir zu diesem Zeitpunkt den Schlüssel bereits haben sollen. Praktisch jedoch gab es sogar in den letzten Tagen nochmal Verzögerungen beim Parkettleger. Dennoch bekamen wir unsere Päckchen (W-LAN Router und Matratzen) und es klappte sogar, dass der Schreiner, der das Hochbett brachte, extra für uns, bzw den noch weiter verzögerten Parkettleger, eine Nacht länger in Berlin übernachtete (wo er vorher einen großen Auftrag hatte) und dann gerade so kam, dass man den am Vortag geölten Boden vorsichtig in Socken betreten konnte. Und dann machten wir die offizielle Wohnungsübergabe. Aber es war ein besonderer Nervenkitzel, bis sich alles fügte.
 
RIESEN Hilfe

Kaum waren wir zurück, schon fuhren meine Eltern und mein Bruder rüber. Mutti fuhr mit dem Zug, Papa und mein Bruder im komplett bis oben hin vollgeladenen Auto. Sie bauten Lattenroste, fuhren in Baumärkte, hängten Glühbirnen auf, fuhren in noch mehr Baumärkte, nahmen die Möbel entgegen, kauften ein bis der neue Kühlschrank voll war und kamen wieder. Ohne die drei hätten wir damit mindestens eine, eher zwei Wochen Arbeit gehabt...
 
Der Umzug

Dann kam der "große Tag". Wir fuhren zu dritt mit dem Zug in unser neues Zuhause. Der kleine Rabe war erst total begeistert und rennkrabbelte im Kreis durch "neue Wohnung! Neue Wohnung! Neue Wohnung!". Dann hätte er eigentlich dringend schlafen müssen, war aber zu aufgedreht. Irgendwann schlief er endlich ein. Und schlief und schlief. Bis fast 16:30. Vorsicht weckten wir ihn auf. Er wurde wach, nölte ein wenig, wir boten ihm Waffeln an, er nahm ein paar Bissen und fing an, zu weinen. Er heulte, er weinte, er schrie. Er war nicht zu beruhigen. Unter lautstarkem Protest zogen wir ihm etwas an. Kaum waren wir vor der Tür, beruhigte er sich. Ich hatte Sorge, dass sich das alles in der Nacht wiederholen würde. Aber das blieb zum Glück aus. Am nächsten Tag wollte er dann gerne mit dem Kinderwagen nach Hause fahren. Wir versuchten, ihm zu erklären, dass die neue Wohnung jetzt unser neues Zuhause ist. Ich bleibe gespannt, ob er das so annehmen wird. :)


Wohnung

Die Wohnung ist der absolute Oberhamner! Sie ist noch um Längen schöner, als gedacht. Aber ein Bild zeigt mehr als tausend Worte (OK, derzeit ist halt alles noch umzugsbedingt chaotisch und weil die Decke 3,40m hoch ist, sehen die Räume sehr klein aus...):

Flur

Wohnzimmer mit absolut genialem Sofa 

Das Wohnzimmer hat eine Tür zum Kinderzimmer 

Das Schlafzimmer ist praktisch fertig 

Im Gästeklo können wir waschen und trocken 

Dem künftigen Esszimmer fehlt noch die Eckbank

Behelfsmäßiger Sichtschutz im Bad 

Große Stuckliebe 

Das Kinderzimmer hat auch eine Tür zum Flur 

Badewanne, serviert an Chaos 

 
Papierkram

Ist soweit durch. Wir haben alle unsere Krankenversicherungskärtchen bekommen. Wir haben alle eine Steuernummer. Das Haselchen hat eine Rentenversicherungsnummer erhalten. Und auch der Kindergeldbescheid ist da und das erste Kindergeld wurde sogar schon gezahlt.  
 
 
Arbeit

Ich habe am Mittwoch gleich zwei Vorstellungsgespräche und bin dementsprechend hibbelig. Also ein paar Daumen könnte ich auf jeden Fall dafür gebrauchen... ;)

 
Baustellen

Jetzt müssen wir noch:

- schauen, wie das Angebot der Raumausstatterin für die Vorhänge wird (die Stoffe, die wir bis jetzt ausgesucht haben, liebe ich schonmal)
- Haftpflichtversicherung und Rechtsschutzversicherung abschließen
- mich arbeitssuchend melden
- Lampen aussuchen und kaufen (und entweder hängt mein Papa die an Ostern auf, oder wir rufen den Elektriker an, der eh schon die ganze Verkabelung hier gemacht hat)
- Wohnzimmermöbel aussuchen und kaufen
- Fernseher und 5.1-Anlage aussuchen und kaufen
- Garderobe planen, aussuchen, kaufen und aufbauen
- selbes Prozedere für weitere Schränke (vor allem Kinderzimmer und Flur)
- Spielzeugtruhe aussuchen und kaufen (da haben wir schon tolle Sachen auf Amazon gesehen)
- unseren bereits gebuchten Termin beim Einwohnermeldeamt wahrnehmen
- hoffen, dass der Kinderarzt, der als 8. Anruf ENDLICH neue Patienten aufnimmt, auch wirklich gut ist
- Hausarzt, Zahnarzt und Gynäkologen suchen und Termine ausmachen
- Teppiche besorgen (es hallt derzeit echt krass hier drin!)
- Dekorieren

Und dann, würde ich sagen, sind wir erstmal fertig. Reicht dann aber auch fürs Erste.

Dienstag, 4. April 2017

Tagebuchbloggen April​ 2017

Am 5. jeden Monats will Frau Brüllen wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Hier meine Antwort am Tag vor unserem Umzug:

0:35 Bei Weißwein und lustigen Gesprächen mit dem Haselchen und meinen Eltern fällt mir gerade auf, dass schon der 5. ist.

1:05 Ich liege im Bett und schlafe ein.

7:54 Der kleine Rabe öffnet die Augen und will seinen Kamasik haben. Dass der unten liegt, findet er sehr doof. Aber wir stehen erstmal auf und ich mache ihn in Ruhe im Bad fertig, während der gesamte Rest der Familie noch schläft.

8:34 Wir gehen runter. Dabei stelle ich fest, dass neben meiner Mutti, die gerade auch ins Bad gekommen war, auch mein Papa schon wach ist. Der war nämlich schon beim Arzt. Das erinnert mich...

8:47 Ich rufe beim 8. Kinderarzt in Leipzig an. Und habe endlich Erfolg! Wir machen sofort einen Termin für die U7. Erst im Juni, aber immerhin.

9:07 Das Haselchen bekommt schon wieder Nasenbluten. Zum Glück nicht lange. Dann frühstücken wir gemeinsam. Immer wieder unterbrochen vom kleinen Raben, der erst nichts essen will, dann den Schokohasen, dann spielen, doch auf Mamas Arm etc pp

10:00 Theoretisch sind wir jetzt fertig. Praktisch malt der kleine Rabe mit seinem Opa, ich mache mich fertig, suche dann "noch schnell" nach Plastikhüllen, wobei meine Mutti und ich den Schrank halb auseinander nehmen.

10:42 Die letzte Waschmaschine ist durch und meine Mutti lädt eine neue ein. Dann können wir los. Wir gehen erstmal kurz zum Supermarkt, um Proviant für die Zufahrt Morgen zu kaufen. Außerdem holen wir in der Apotheke noch Vitamin D und Rezepte für meine Papa.

11:36 Wir kommen endlich auf dem großen Spielplatz an. Der kleine Rabe schaukelt, buddelt und wirft 24 Löwenzahnblüten die Rutsche runter. Etwa 42 Mal...

12:27 Wir müssen wieder los. Unterwegs will der kleine Rabe selber laufen.

13:03 Wir kommen bei meinen Eltern an. Das Mittagessen ist noch von Gestern und bereits fertig. Also essen wir.

14:01 Ich bringe den kleinen Raben ins Bad. Dann kommt das Haselchen, um ihn ins Bett zu bringen.

14:19 Ich sitze im Wohnzimmer und suche nach einem neuen Stromanbieter. Für den müssen wir uns nämlich jetzt dringend entscheiden...

Nachdem die Entscheidung getroffen und der Antrag ausgefüllt ist, beginne ich, für Morgen zu packen. Erstmal die Fressalientasche. Dann die Spielsachen. Dann sortiere ich meine Dokumente.

15:44 Ich wecke meine beiden Jungs. Der kleine Rabe ist etwas motzig, aber mit meinem Vater und einem ausziehbaren Blechvogel bekommen wir ihn dazu, etwas zu essen - was dann auch seine Laune hebt.

16:17 Ich beginne, zu packen. Zuerst hole ich mir ein paar Erdnüsse. Und laufe ein wenig kopflos zwischen Bad, Wohnzimmer, Küche, Esstisch und meinem Zimmer umher. Dann schaffe ich es doch, sinnvoll und durchdacht zu packen. Es hat zwar nicht alles in den Koffer gepasst, aber meine Familie wird uns ohnehin zu Ostern besuchen und kann uns dann im Auto nochmal viel mitbringen.

Zwischdurch kommen das Haselchen und der kleine Rabe wieder zurück. Opa übernimmt die Kinderbespaßung, während wir auch noch die Rucksäcke packen.

18:31 Ich decke den Tisch und schmieren Brote für den kleinen Raben.

19:00 Wir beginnen das gemeinsame Abendessen. Während ich hauptsächlich Kruste esse, futtert der kleine Rabe 3 Schreiben Brot mit Wurst und Käse, klaut sich eine Scheibe Salami aus der Packung, isst eine Mini-Banane mit Schokolade, ein halbes Ei und noch eine Scheibe Brot mit Schokolade. Und zum Nachtisch noch ein Stück Geitost (habe ich jetzt bestimmt falsch geschrieben...).

20:13 Ich gehe mit dem satten Raben ins Bad. Während er thronend Videos schaut, widme ich mich meinen Fußnägeln. Dann setze ich den Raben in die Duschkabine und tippe hier ein Update während das Haselchen mit der Wasserratte spielt. Anschließend trocknen wir ihn ab und cremen ihn mit Kokosöl ein. Wir bringen ihn ins Schlafzimmer, kuscheln alle zusammen. Nachdem der Rabe zum ersten Mal heute ein bisschen gestillt hat, gehe ich runter und hole Getränke.

21:50 Ich sitze mit einem Bier vor und meinen Eltern neben mir auf dem Sofa und schaue die Nachrichten.

Das Haselchen kommt auch bald dazu. Nachdem die Nachrichten um sind, machen wir den Fernseher aus, holen noch mehr Getränke und reden, Nachos futternd, weiter. Mein Vater verabschiedet sich bald ins Bett. Dann kommt auch mein Bruder runter und bereitet seine Sachen für den Morgen vor.

22:51 Mir fällt siedend heiß ein, dass wir noch gar nicht den Frühstücksbrei für den kleinen Raben für Morgen Früh vorbereitet haben. Das Haselchen will das gleich übernehmen, tippt aber - genau wie ich - erstmal auf dem Handy herum.

23:02 Ich bin auf Twitter unterwegs und habe die Füße hochgelegt, während das Haselchen Brei kocht. Manchmal glaube ich ja schon, dass meine Faulheit irgendwie nicht so gut ist.. Aber es ist gerade so bequem hier... Und naja, organisiert und geplant und gemacht habe ich ja auch schon genug und werde ich auch noch mehr.

Irgendwann wird der kleine Rabe wach und das Haselchen geht zu ihm mit den Worten "You relax!". Tue ich dann auch.

0:13 Noch immer ganz hibbelig im Bauch, weil wir morgen umziehen, gehen wir ins Bett.

Freitag, 24. März 2017

Mittwoch, 22. März 2017

Der erste Schritt des kleinen Raben

Mein Baby wird groß! Aber jetzt so richtig!

Erst gestern Morgen wachte ich kurz nach 5 Uhr auf und konnte nicht mehr einschlafen. weil ich begann, mir Sorgen um das noch immer ausbleibende Alufen des kleinen raben zu machen. Nicht einmal frei stehen wollte er langer als 5 Sekunden. Geschweigedenn einen Schritt machen, ohne dabei mindestens eine Hand um einem sicheren Geleitschutz (am besten einer erwachsenen Hand) zu klammern.

Auf all unsere Motivationsversuche und Fragen diesbezüglich (also sowas wie "Du kannst das doch eigentlich! Du schaffst das! Warum lässt du meinen Finger nicht mal kurz los?") reagierte er immer wieder mit "Angt" (Angst) oder "Babach!" (Hinfallen / runterfallen / kaputt gehen - das, was wir zum Beispiel sagen, wenn er ein Spielzeug mit vollem Karacho auf den Boden pfeffert. Oder wenn jemandem in der Küche ein Teller runtergefallen ist).

Er hatte also, so dachten wir die ganze Zeit ja, einfach viel zu viel Angst davor, zu fallen und sich weh zu tun, wenn er loslassen würde.

Aber plötzlich kamen mir die Zweifel... In China hatte er ja nie einen Hüftultraschall. Es gibt dort keine U-Untersuchungen wie in Deutschland. Er wurde noch nie so RICHTIG von einem Kinderarzt durchgecheckt (beim Impfen nie, bei seiner Magen-Darm-Sache und seiner Erkältung nur deswegen und sonst je einmal ganz kurz und oberflächlich mit 6 Wochen, auf unseren Wunsch hin auch nochmal mit 6 Monaten und 1 Jahr). Also gärte es in meinem müden Hirn so vor sich hin, ob er nicht vielleicht doch irgend ein körperliches Problem haben könnte.

Dann waren wir heute auf dem Spielplatz. Er stand da. wie immer an meiner Hand. Und sagte plötzlich etwas, dass er noch nie gefordert hatte: "Alleine stehen!". Also ließ ich ihn los. Er ließ mich los. Und stand einfach da. Ich sprang vollkommen begeistert um ihn herum und er stand da und lachte. Lachte ein wenig nervös, aber auch ein wenig aufgedreht. Und stolz. is er sich nach einem Moment (der aber definitiv länger als 5 Sekunden war) wieder hinsetzte. Ohne umzufallen. Ohne Aua. 

Sogar Fotos konnte das Haselchen vom stehenden Raben machen 


Kurz darauf das selbe Spiel. Und plötzlich hob er (unter wilden Anfeuerungen unsererseits) den rechten Fuß ganz leicht an, schob ihn durch den Sand einen Milimeter nach vorne, setze ihn wieder ab und setzte sich erst dann hin.

Also in kurz: Der kleine Rabe hat heute seinen aller, aller ersten freien Mini-Schritt gemacht! 

Danach wollte er erstmal nicht mehr und umklammerte meine Hand so fest, dass meine Finger leicht blau anliefen. Aber er schien trotzdem auch recht begeistert von seinem Erfolg.

Natürlich könnte es noch immer sein, dass er dennoch Krankgymnastik oder so braucht. Das kann ich nicht mit Gewissheit ausschließen und natürlich muss er mal komplett durchgecheckt werden. Aber trotzdem. Unser Baby steht auf eignene Beinen! Und hatt heute seinen ersten Schritt gemacht!

Sonntag, 12. März 2017

12 von 12 März 2017

12 Bilder vom 12. des Monats. Das ist 12 von 12. Mehr davon gibt es bei "Draußen nur Kännchen".

Das Wahrzeichen des Vivariums

Zootiere 

Flamingo! Wie der kleine Rabe richtig erkannt hat. 

Das beste Gehege 

Selba gehn! Zumindest ein paar hundert Meter. 

Sonntagsbraten. Mit Rindfleisch aus artgerechter Haltung, damit ich auch mitesse. Und weil es einfach besser ist. 

Nach dem Mittagsschlaf des Raben gibt es Eis. Das er gerne warm machen wollte ^^

Das Haselchen befand, dass es warm genug für Shorts sei. 

Auf dem Spielplatz hat der kleine Rabe Spaß im Sand. 

Wir schaukeln derweil. Allein dafür lohnt sich ja dieses Eltern-Sein... ;) 

Mit Mama traut sich der kleine Rabe auf die große Rutsche. 

Der pinke Eimer gehörte einem ca. 8-jährigen im Starwars-Hoodie. Und er ließ den begeisterten Raben damit spielen. Er wollte ihn nur am Ende wieder haben. ❤

Donnerstag, 9. März 2017

Der kleine Rabe kann schlafen lernen

Jedes Kind kann schlafen lernen. Stimmt. Und dazu muss man kein Kind alleine schreien lassen. Auch nicht nur für wenige Minuten oder was auch immer.

Der kleine Rabe hat seit wir ihn aus dem Krankenhaus abholen konnten niemals mehr als wenige Sekunden (bis wir halt ggf aus der Küche bis ins Schlafzimmer gerannt kamen) alleine weinen müssen. Er schläft jede Nacht an meiner Seite. Er wird jeden Abend in den Schlaf gekuschelt.

Und er hat schlafen gelernt.

Am 25.2. ist er zum ersten Mal von alleine wieder eingeschlafen. Er wachte in der Nacht kurz auf und begann, nach mir zu rufen. Über das Babyphone sagte ich ihm, dass alles gut sei und ich gleich komme. Er wurde ruhig und schaute sich (wie ich ja auf dem Bildschirm sehen konnte) im dunklen Zimmer um. Und dann schlief er er einfach wieder ein. Einfach so. Ohne mich.

Und letzte Nacht dann war es so weit: Er hat durchgeschlafen! Von 21:30 bis 6:00 am Morgen. Ohne ein einziges Mal aufzuwachen. Oder besser gesagt: Ohne mich aufzuwecken. Also vielleicht war er mal kurz wach und ist wieder eingeschlafen. Aber er hat die Definition von Durchschlafen erfüllt. Und ich habe so gut geschlafen... Das glaubt man ja gar nicht, wenn man es selbst nicht erlebt hat!

Also: Mit Liebe und Fürsorge, mit Präsenz und Wärme statt mit strenger Konsequenz und strikter Befolgung irgendwelcher Programme kann jedes Kind schlafen lernen. Wirklich schlafen, statt resigniert aufgeben, weil sowieso niemand kommen würde.